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Duo||:Noémie :||

Die Sopranistin Noémie Bousquet und die Pianistin Noémie Berz trafen sich 2022 in Freiburg im Breisgau. Dort gründeten sie ihr Liedduo und erhielten kurz darauf die Unterstützung der Stiftung Live Music Now. Gemeinsam traten sie regelmäßig in sozialen und/oder medizinischen Einrichtungen (Pflegeheime, Seniorenresidenzen usw.) in der Region Freiburg auf, um dem Ziel von Live Music Now gerecht zu werden: Musik zu den Menschen zu bringen, die keinen Zugang dazu haben.

Diese Engagements sensibilisierten beide Noémies für ein vielfältiges Publikum und boten ihnen zahlreiche Gelegenheiten, gemeinsam aufzutreten und ihr Repertoire zu erweitern. Dieses konzentriert sich auf die deutschen und französischen Lieder. So erforschen sie musikalisch und poetisch die beiden Sprachen, die sie auch flüssig sprechen.Beide studierten an der Musikhochschule Freiburg, wo sie gemeinsam die Liedklassen von Matthias Alteheld und Felicitas Strack besuchten, um ihr Wissen und ihre Interpretation dieses Repertoires zu vertiefen.

© Dorine Lepeltier-Kovacs

Mondrausch

Deutsch-französischer Liederabend mit Werken romantischer und impressionistischer Komponistinnen

"Der Mond kommt still gegangen

Mit seinem goldnen Schein,

Da schläft in holdem Prangen

Die müde Erde ein."

Emanuel Geibel

Der Mond ruft zur Träumerei auf und hat Künstler*innen seit jeher inspiriert: Maler*innen, Musiker*innen, Dichter*innen… Symbolisch mit der Frau verbunden, spinnt er ein feines Band zwischen den Komponistinnen, die im Programm gewürdigt werden: Dora Pejacevic, Clara Schumann, Fanny Mendelssohn, Emilie Mayer, Cécile Chaminade, Madeleine Lemariey, Rita Strohl, Hedwige Chrétien und Marguerite Marsa.

Oft personifiziert, verändert der Mond ständig sein Erscheinungsbild, und seine vielen Facetten verleihen den Melodien und Liedern eine reiche Ausdruckspalette.

Der Liederabend lädt zu einer nächtlichen Reise durch Frankreich und Deutschland ein – in verschiedenen Bildern zeigt der Mond all seine Wesenszüge und spiegelt die Empfindungen der Künstler*innen wider.

PROGRAMM

Clara Schumann (1819-1896)

Der Mond kommt still gegangen - Emanuel Geibel

Die stille Lotosblume - Emanuel Geibel

 

Emilie Mayer (1812-1883) 

Wenn der Abendstern die Rosen - Helmine von Chézy

Rastlose Liebe - Anonyme

 

Marguerite Marsa (?)

L’Heure du berger - Paul Verlaine

 

Hedwige Chrétien (1859-1944)

La lune - Louis Fortoli

Prismes lunaires - Louis Fortoli

 

Rita Strohl (1865-1941) 

Tristesse de la lune - Charles Baudelaire

 

Marthe Grumbach (1877-1932) 

Clair de lune (Piano solo)

 

Dora Pejacevic (1885-1923)

Es jagen sich Mond und Sonne - Wilhelmine Gräfin Wickenburg-Almasy

 

Alma Mahler (1879-1954)

Die stille Stadt - Richard Dehmel

 

Fanny Hensel (1805-1847)

Nachtwanderer op.7 - Joseph von Eichendorff

Frühling op.7 - Joseph von Eichendorff

 

Johanna Kinkel (1810-1858)

Nachtlied – Emanuel Geibel

Römische Nacht -Gottfried Kinkel

 

Madeleine Lemariey (dates inconnues)

Clair de lune - Paul Verlaine

L’heure exquise - Paul Verlaine

Cécile Chaminade (1857-1944)

La lune paresseuse - Charles De Bussy

Nuit d’été - Charles Fuster

©Pierre Defontaine

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