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Die Sopranistin Noémie Bousquet tritt in Deutschland und Frankreich sowohl auf Opernbühnen auf als auch als Konzertsolistin oder mit Kammermusikensembles.

 

Sie begann ihre musikalische Laufbahn bereits in der Kindheit mit Cello, bevor sie sich dem klassischen Gesang zuwandte. Sie studierte in Frankreich an den Konservatorien von Toulouse, Bobigny und Rueil-Malmaison, wo sie am letzteren ihren Gesangspreis erhielt. Parallel dazu besuchte sie die Klasse für Liedgestaltung bei Françoise Tillard am Conservatoire Hector Berlioz in Paris, in der sie ihre Vorliebe für dieses Repertoire entwickelte.

Anschließend setzte sie ihr Gesangsstudium in Deutschland an der Hochschule für Musik Freiburg fort, wo sie einen Bachelor in Oper, Konzert und Pädagogik sowie einen Master in Oper in den Klassen von Mareike Morr und Katharina Kutsch erwarb.

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Ihre künstlerische Persönlichkeit wurde durch zahlreiche Meisterkurse bei internationalen Sängerinnen und Pädagoginnen wie Véronique Gens, Patricia Petibon, Diana Damrau, Felicity Lott, Dorothea Wirtz und Regina Werner bereichert.

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Man kann sie auch auf Opernbühnen erleben, so war sie an der Oper Freiburg im Breisgau in der Rolle der Dawn in Nico Muhlys Oper „Marnie“ zu hören oder zuletzt in der Titelrolle von Piccinnis Oper „Didon“ mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Bernhard Forck im Rahmen des Sommerfestivals der Kammeroper Schloss Rheinsberg.​​

Zudem sang sie die Fiordiligi in Mozarts Oper „Così fan tutte“ sowie die Titelrolle in der Salonoper „Cendrillon“ von Pauline Viardot im Rahmen von Opernproduktionen der Hochschule für Musik Freiburg unter der Leitung von Marius Stieghorst.

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Seit 2025 arbeitet sie mit dem Kammerorchester Ensemble Hédoné unter der Leitung von Godeleine Catalan zusammen und ist Mitglied der Compagnie Opéra Clandestin (Paris). Mit dieser wirkt sie in dem Kinderopernstück „Le coucher enchanté de Mina“ mit, das im Théâtre Aktéon in Paris aufgeführt wurde.

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Da sie sich auch für das deutsche Lied und die französische Mélodie begeistert, gibt sie regelmäßig Liederabende im Duo mit Klavier. Zusammen mit der Pianistin Noémie Berz bildet sie das Duo ||:Noémie:||. Gemeinsam erkunden sie dieses Genre und widmen sich dabei insbesondere dem Repertoire französischer und deutscher Komponistinnen. Vor kurzem haben sie den Liederabend „Mondrausch“ auf die Bühne gebracht.

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Als vielseitige Musikerin gründete sie zusammen mit Hélène Gendek das französische Chanson-Duo „Vibracello“, in dem sie als Sängerin und Cellistin auftritt. Das Duo nahm 2024 die CD „Vibracello chante Barbara“ auf.

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Darüber hinaus tritt sie regelmäßig als Oratoriensolistin auf. Zuletzt war sie in Mozarts Großer Messe in c-Moll, Rossinis Petite Messe Solennelle, Mendelssohns Symphonie Lobgesang, sowie in Händels Dixit Dominus und Haydns Nelson Messe zu hören.

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Auch von der Vermittlung begeistert, hat Noémie Bousquet an mehreren Musikschulen unterrichtet und ist weiterhin privat Gesangslehrerin.

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2025 gehörte sie zur Promotion der Académie Ravel in Saint-Jean-de-Luz (Frankreich) unter der Leitung von Bertrand Chamayoux.

 

Sie war außerdem Finalistin mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe und gewann den 3. Preis beim Concours international des jeunes chanteurs de Nîmes.

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© 2026 Noémie Bousquet

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